In mehreren Stufen bis zur Genehmigung

Die Planung und Umsetzung der EUGAL erfolgt in enger Abstimmung mit den Menschen vor Ort, den Kommunen, Behörden, Eigentümern und Bewirtschaftern der Flächen sowie Umwelt- und Naturschutzverbänden und allem voran den Bürgerinnen und Bürgern. Es ist uns wichtig, die Öffentlichkeit in allen Phasen frühzeitig und kontinuierlich einzubinden. Nur so können wir die regionalen und örtlichen Belange am besten berücksichtigen. Der Genehmigungsprozess gliedert sich in zwei Verfahren, die in jedem Bundesland durchlaufen werden. In beiden Verfahren können sich die Bürger einbringen.

Raumordnungsverfahren

Im Raumordnungsverfahren prüfen die zuständigen Behörden eine Vorzugstrasse und mögliche Alternativen. Grundlage hierfür sind die Ergebnisse der Antragskonferenzen, mit denen jedes Raumordnungsverfahren beginnt. Bewertet werden die unterschiedlichen Auswirkungen der Trassenverläufe auf Mensch, Natur und Umwelt. Die Träger öffentlicher Belange können Stellungnahmen abgeben. Zudem werden die Unterlagen in den betroffenen Gemeinden und Landkreisen ausgelegt, sodass sich auch Bürgerinnen und Bürger dazu äußern können.

Planfeststellungsverfahren

Im Planfeststellungverfahren wird der endgültige Trassenverlauf festgelegt. Dazu zählt beispielsweise die gesamte technische und grundstücksscharfe Planung. Eingriffe in Natur und Landschaft werden ermittelt, Gespräche mit der Öffentlichkeit geführt sowie Stellungnahmen berücksichtigt. Das Verfahren endet mit einem Planfeststellungsbeschluss der Behörden, der den endgültigen Trassenverlauf festlegt, sozusagen die Baugenehmigung.

Das Dialogverfahren der OPAL als Maßstab

Beim Bau der OPAL haben wir Maßstäbe gesetzt: Wir haben von Beginn an einen transparenten und frühzeitigen Dialog geführt. Das wurde anerkannt. Und wir verpflichten uns dazu auch bei der EUGAL. Entlang unserer Leitungen stehen die Menschen und die Natur im Fokus unseres Handelns.