Das erste Teilstück mit Erdgasempfangsstation

In Mecklenburg-Vorpommern verläuft die EUGAL von der Ostsee ca. 100 Kilometer als Doppelleitung in südlicher Richtung bis nach Brandenburg. Sie wird nahe der Erdgasempfangsstation in Lubmin über eine leistungsfähige Netzkopplung mit der Fernleitung NEL verbunden.

Aktueller Projektstand Mecklenburg-Vorpommern

Das war:

In Mecklenburg-Vorpommern hat die zuständige Behörde im Jahr 2016 die Vorzugstrasse und mögliche Alternativen im Rahmen einer landesplanerischen Anfrage geprüft. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass kein eigenständiges Raumordnungsverfahren für die EUGAL notwendig ist, da sie weitestgehend parallel zur OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) geführt wird. Im November 2016 wurde die EUGAL der Öffentlichkeit in drei Informationsveranstaltungen vorgestellt. 

Im Mai 2017 konnte sich GASCADE mit dem Landesbauernverband Mecklenburg-Vorpommern auf die vertraglichen Regeln für den Bau und den Betrieb der EUGAL einigen. Die Rahmenvereinbarungen dienen als Vorlage für die individuellen Verträge, die nun mit Eigentümern und Bewirtschaftern der in Anspruch genommenen Flächen geschlossen werden.

Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren für den Bau der neuen Erdgasempfangsstation Lubmin 2 reichte GASCADE im Juni 2017 bei der zuständigen Behörde ein. Beantragt wurde neben der Erdgasempfangsstation, die als Bindeglied zwischen der Nord Stream 2 und dem europäischen Festland notwendig ist, eine Netzkopplung mit der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL).

Nächster Schritt:

Das Planfeststellungsverfahren soll voraussichtlich bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. In einem weiteren Verfahren wird auch der Trassenverlauf behördlich festgelegt. In beiden Verfahren haben die relevanten Behörden, die Träger öffentlicher Belange sowie Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. 

Informationsveranstaltungen

In Mecklenburg-Vorpommern fanden im November 2016 drei Informationsveranstaltungen statt. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich vor Ort über die EUGAL und den aktuellen Planungsstand des Projekts.

Termine der Informationsveranstaltungen

14. November 2016 in Lubmin
15. November 2016 in Anklam
21. November 2016 in Pasewalk

Rückblick Informationsveranstaltungen

Im Rahmen der Informationsveranstaltungen haben wir uns den Anwohnern entlang der geplanten EUGAL in Mecklenburg-Vorpommern als möglicher Nachbar vorgestellt. Dabei hatten interessierte Bürger die Möglichkeit, sich an Infotafeln einen Überblick über das Vorhaben EUGAL zu verschaffen und im persönlichen Gespräch mit dem Projektteam Fragen zu erörtern.

Die Infotafeln stellen wir unten zur Ansicht und zum Download für Sie bereit.

Projektübersicht
Bedarf
Gehnehmigung Mecklenburg-Vorpommern
Trassenverlauf
Trassenplannung
Bau und Bodenschutz Mecklenburg-Vorpommern
Leitungsrecht
Bauablauf I
Bauablauf
Sicherheit
Überblick Lubmin
Genehmigung Lubmin
Erdgasempfangsstation Lubmin
Rückblick OPAL

Genehmigungsverfahren in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern hat die zuständige Behörde die Vorzugstrasse und mögliche Alternativen 2016 im Rahmen einer landesplanerischen Anfrage geprüft. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass kein eigenständiges Raumordnungsverfahren für die EUGAL notwendig ist, da sie weitestgehend parallel zur OPAL geführt wird. Im November 2016 wurde die EUGAL der Öffentlichkeit in drei Informationsveranstaltungen vorgestellt. Mitte 2017 beginnt das Planfeststellungsverfahren, das Mitte 2018 abgeschlossen sein soll. Im Planfeststellungverfahren wird der endgültige Trassenverlauf festgelegt. In diesem haben die relevanten Behörden, die Träger öffentlicher Belange sowie Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben.

Zeitplan: Projektablauf in Mecklenburg-Vorpommern

Projektphase

Datum

Landesplanerische Anfrage

2016

Planfeststellungsverfahren

Mitte 2017 bis Mitte 2018

Bau der Erdgasempfangsstation

Anfang 2018 bis Ende 2019

Bau des ersten Strangs

Mitte 2018 bis Ende 2019

Bau des zweiten Strangs

Anfang 2019 bis Ende 2020

Inbetriebnahme des ersten Stangs und der Erdgasempfangsstation

Ende 2019

Inbetriebnahme des zweiten Strangs

Ende 2020