Von der deutschen Ostsee
bis nach Tschechien

Die EUGAL soll von Lubmin bei Greifswald an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern in südlicher Richtung bis nach Deutschneudorf in Sachsen und weiter nach Tschechien verlaufen. Sie hat eine Gesamtlänge von rund 485 Kilometern und soll in weiten Teilen parallel zur Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) verlegt werden. Damit verläuft sie durch die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern (ca. 102 Kilometer), Brandenburg (ca. 272 Kilometer) und den Freistaat Sachsen (ca. 110 Kilometer).

Um die langfristig benötigten Kapazitäten vor allem in Südosteuropa decken zu können, wird EUGAL in weiten Teilen mit zwei parallelen Leitungssträngen gebaut. Ab Weißack in Brandenburg bis zur deutsch-tschechischen Grenze ist nur ein Strang geplant, da für den Weitertransport auf vorhandene Kapazitäten zurückgegriffen werden kann. Durch den Verlauf der neuen Leitung in bestehenden Trassenkorridoren werden die Eingriffe auf Mensch und Natur minimiert. In Brandenburg ist außerdem eine neue Verdichterstation geplant, die sicherstellt, dass das Gas mit genügend Druck weitertransportiert wird.

GASCADE bringt für den Bau der EUGAL jahrzehntelange Erfahrung mit, insbesondere durch den Bau der Pipeline OPAL, die 2011 ihren Betrieb aufgenommen hat.