Erdgasempfangsstation in Lubmin erhält Genehmigung

Planfeststellungsverfahren erfolgreich abgeschlossen / Start für Bau der Anlage

Stralsund / Kassel. Das Bergamt Stralsund hat das Planfeststellungsverfahren für die Erdgasempfangsstation „Lubmin 2“ mit einer positiven Beurteilung beendet. Mit dem Planfeststellungsbeschluss liegen nun alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau der Anlage vor. Die Genehmigung umfasst auch ein kurzes Teilstück der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) sowie eine Verbindung mit der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) – beides befindet sich auf dem Stationsgelände.

„Die Genehmigung der Erdgasempfangsstation bedeutet einen weiteren großen Schritt für unser EUGAL-Projekt. Die Anlage ist ein wichtiger Verbindungspunkt im europäischen Erdgasnetz und der Startpunkt der EUGAL“, erläutert Gesamtprojektleiter Ludger Hümbs. Errichtet wird die Station im Industrie- und Gewerbegebiet Lubminer Heide, der Bau der Anlage soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

In Lubmin bei Greifswald trifft die geplante Nord Stream 2-Pipeline auf das europäische Festland und Gasnetz. Von dort aus wird das Erdgas über die Pipelines EUGAL und NEL flexibel in Europa weiterverteilt. Mit dem Bau der Erdgasempfangsstation und EUGAL-Pipeline reagiert GASCADE auf den steigenden europäischen Erdgas- und Transportbedarf.