Raumordnungsverfahren in Brandenburg erfolgreich abgeschlossen

Gemeinsame Landesplanung Berlin Brandenburg prüfte EUGAL-Trasse / Bau soll nach Beendigung des Planfeststellungsverfahrens starten

Potsdam / Kassel. Die Gemeinsame Landesplanung Berlin Brandenburg hat das Raumordnungsverfahren für den rund 272 Kilometer langen Trassenabschnitt der Europäischen Gas-Anbindungsleitung (EUGAL) in Brandenburg mit einer positiven landesplanerischen Beurteilung abgeschlossen.

Im Ergebnis des Verfahrens erklärte die Raumordnungsbehörde die Trassenführung der EUGAL mit Einbeziehung verschiedener Varianten und der Umsetzung von Maßgaben als vereinbar mit den Erfordernissen der Raumordnung. Im Verfahren wurde eine Vorzugstrasse mit verschiedenen Varianten von der Behörde geprüft.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Raumordnungsverfahrens in Brandenburg sind wir einen weiteren Schritt voran gekommen“, erläutert Ludger Hümbs, Gesamtprojektleiter beim Projektträger GASCADE. Der Pipeline-Bau soll Mitte 2018 nach erfolgreichem Abschluss des aktuell laufenden Planfeststellungsverfahrens beginnen. Dieses wird vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) in Cottbus durchgeführt.

Bereits vor dem Start des Raumordnungsverfahrens und begleitend dazu erhielten die Menschen in Brandenburg einen ersten Überblick über das Projekt: Das GASCADE-Projektteam stellte die Planungen zur Erdgasleitung bei Bürgerinformationsveranstaltungen in Oderberg, Rehfelde, Bindow, Baruth/Mark, Rietz-Neuendorf und Bornsdorf vor.

Der brandenburgische Teilabschnitt von EUGAL verläuft von Schönfeld (Landkreis Uckermark) in südlicher Richtung bis Großthiemig (Landkreis Elbe-Elster). Mit dem Leitungsneubau reagiert GASCADE auf den steigenden europäischen Erdgas- und Transportbedarf.